Tiermedizin ist weiblich

Zukunftskonzepte &-visionen

Was ist „Tiermedizin ist weiblich“?

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Als mich Marion Tischer im September 2013 anrief und sagte: „Du ich mach da was zum Thema ‚Frauen in der Rindermedizin‘. Willst Du da mitmachen?‘, war mein erster Gedanke, dass ich ja eigentlich schon lange nichts mehr mit praktischer Tiermedizin am Hut habe  – und schon gar nicht mit Rindermedizin. Aber dann kam doch alles anders …

Denn schließlich habe ich mich schon lange mit dem Problem beschäftigt, dass es offenbar immer weniger Tierärztinnen möglich ist, auch dann noch in der Praxis tätig zu sein, wenn Kinder in das Leben treten. Viele meiner Freundinnen – Tierärztinnen mit sehr guten Abschlüssen und sehr gutem medizinischen Verstand – haben den Beruf nach der Geburt des ersten Kindes an den Nagel gehängt. Die Gründe sind sehr mannigfaltig und sollen ebenfalls hier nach und nach diskutiert werden.

Doch mittlerweile klagen auch die Praxisinhaber, dass es immer schwieriger wird, Assistenztierärzte zu bekommen. Woran das liegt, scheint – zumindest aus Sicht der Assistenztierärzte – offensichtlich: schlecht planbare Arbeitszeiten, gepaart mit einem Gehalt, das kaum einen Anreiz bietet, weiterhin in der Praxis zu bleiben.

Daher stellt sich die Frage: Gibt es nicht doch Konzepte, die funktionieren? Die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen? Wir haben uns gedacht: Ja, die muss es geben – oder bald geben müssen. Denn die Tiermedizin ist weiblich.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch in diesem Blog.

Autor: Dr. Christina Lauer

Social-Media-Managerin | Bloggerin | Webdesignerin & Tierärztin | Gründerin von Praxismarketing Lauer

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