Tiermedizin ist weiblich

Zukunftskonzepte &-visionen

Über uns

„Tiermedizin ist weiblich“ entstand aus einer Initiative heraus, die Dr. Marion Tischer (vetconsult) und Frau Professor Kerstin Müller von der FU Berlin (Klinik für Klauentiere) Ende 2013 ins Leben riefen: Rin.da! – Frauen in die Rindermedizin. Unterstützt durch mich, Dr. Christina Lauer von Praxismarketing Lauer (ehemals vetucate.me), trafen wir uns Anfang November 2013 dann in Berlin zum DVG-Kongress das erste Mal, um gemeinsam mit einer Reihe von Referentinnen Konzepte aufzuzeigen, wie Arbeit und Beruf auch als praktizierende Tierärztin – und praktizierender Tierarzt, denn es ist kein rein weibliches Problem – miteinander zu vereinbaren sind.

Es stellte sich heraus, dass es sich zudem nicht nur um ein Rinderpraxis, sondern generell um ein Problem der tierärztlichen Praxis handelt, dass Arbeitsmodelle wenig familienfreundlich und Konzepte so gut wie keine vorhanden sind.

Aus diesem Grund haben wir „Tiermedizin ist weiblich“ ins Leben gerufen, um an dieser Stelle, Tierärztinnen und Tierärzte zu Wort kommen zu lassen, die aufzeigen, dass es doch irgendwie geht, um hier Probleme zu diskutieren (ja, dieses Blog darf und soll gern kommentiert werden ;)). Und vielleicht können wir ja tatsächlich neue Wege beschreiten – gemeinsam mit allen Tierärzten. Für eine Zukunft der tierärztlichen Praxis und für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es muss doch irgendwie gehen. Gemeinsam können wir es vielleicht anpacken.

In diesem Sinne wünschen wir uns rege Diskussionen – ach ja – und auf Facebook gibt es uns auch..

3 Kommentare

  1. hallo aus österreich!
    schöne initiative – und mit sicherheit sehr notwendig! für die interessierten: kurz zu meinem modell.
    assistentin in rinder(gemischt)-praxis. dann geburt meines sohnes. 3 jahre lang arbeit als praxisvertretung in mehreren praxen + beginn der fleischbeschau an einem schlachthof. im nov geburt meiner tochter. vortragstätigkeit bei besamungskursen für landwirte und weiter werde ich wohl in den nächsten wochen bis monaten sehen: wieder vertretungen? oder endlich was fixes? es bleibt spannend und die organisation der familie eine herausforderung!
    wünsche viel erfolg und good vibrations! lieben gruß

  2. Super Sache, die Idee und Umsetzung der Frage, wie man als praktizierender Tierarzt Beruf und Familie vereinen kann! Das frage ich mich auch!
    Es ist super, dass diese Seite hier aufgebaut wurde (von Frau Lauer vor allem, oder?!)- denn ich glaube, viele Tierärztinnen und Tierärzte denken alleine viel über solche Probleme nach. Es geht ja in unserem Beruf (finde ich) leider nicht nur um Beruf / Familie, sondern auch um viele andere Fragen. Ich frage mich zum Beispiel immer wieder, warum Tierärzte eigentlich keine Gewerkschaft haben. Jeder angestellte TA muss selbst mit seinem Chef die Konditionen des Arbeitsverhältnisses verhandeln, was ein großes Konfliktpotential birgt und zu Ungerechtigkeiten führen kann. Schade, denn eigentlich wollen wir doch alle motiviert und zufrieden arbeiten!

  3. Hallo,
    wirklich tolle Idee mit dem Blog und Ihrer Initiative! Das macht bestimmt Sinn,…. Ich bin selber keine Tierärztin, arbeite aber seit vielen, vielen Jahren als Klinikmanagerin und bin somit ebenfalls täglich mit diesen „Problemen“ konfrontiert. Bei mir ist glücklicherweise die Situation, dass ich für die „Auflösung der Probleme“ zuständig bin – was hier und da auch gelingt und wir die Kolleginnen wieder gut nach Schwangerschaft und Elternzeit integrieren können.
    Gern berichte ich hierüber, wenn gewünscht…!

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